Mitarbeiter sind Botschafter
„Personalverantwortliche sollten intensiver mit Kommunikationsexperten zusammenarbeiten, wenn es um die Stärkung der Arbeitgebermarke geht." Diese Empfehlung richtete Margrit Kehmeier an die etwa 150 Zuhörer der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Messe „Zukunft Personal" am 11. September 2007 in Köln.
Weitere Gäste der Gesprächsrunde, zu der die Süddeutsche Zeitung eingeladen hatte, waren Dr. Jürgen Pfister (Bereichsleiter Personal und Soziales, METRO AG), Prof. Dr. Christian Scholz (Universität des Saarlandes), Dieter Kern (Principal People Practice, Capgemini Consulting) und Michael Beutner (Geschäftsführer Technik, ConSol).
Human Resource Manager im Vorwärtsgang
Unter dem Titel „Human Resource Manager im Vorwärtsgang" versuchte die Moderatorin und freie Journalistin Christine Demmer gemeinsam mit ihren Gästen den wichtigsten Herausforderungen der Zukunft für die Personalverantwortlichen auf die Spur zu kommen.
„Vielfach werden Personalverantwortliche in der Öffentlichkeit nur im Zusammenhang mit Personalabbau wahrgenommen, ansonsten treten sie kaum in Erscheinung, obwohl sie einen sehr guten Job machen", so die Kommunikationsexpertin Kehmeier. Prof. Dr. Christian Scholz stimmte Margrit Kehmeiers Einschätzung zu, dass Personalverantwortliche selbstbewusster mit ihren Erfolgen an die Öffentlichkeit gehen müssen, um ihre eigene Position intern wie extern zu stärken.
Bedeutung von HR steigt
Kehmeier zeigte sich auch überzeugt, dass die strategische Notwendigkeit in nächster Zeit zunehmen werde, HR-Themen deutlicher in den Mittelpunkt der Unternehmenskommunikation zu rücken und damit die Arbeitgebermarke zu stärken: „Die demografische Entwicklung und der fortschreitende Fachkräftemangel führen dazu, dass sich Unternehmen stärker als bisher als attraktive Arbeitgeber positionieren müssen.
Hier entsteht auch für die HR-Verantwortlichen die Pflicht, Themen beizusteuern. Dies kann je nach Unternehmensgröße und –struktur durch eine direkte Absprache mit der Geschäftsführung oder in Zusammenarbeit mit den Kommunikationsfachleuten des Unternehmens passieren und/oder mit der Unterstützung externer Kommunikationsexperten."
Gesamtkommunikation ist wichtig
Entscheidend ist laut Kehmeier, dass die Kommunikationsmaßnahmen über HR- Themen sich nicht allein auf den Rekrutierungsprozess beschränken, sondern auch die vorhandenen Mitarbeiter adressieren und eine Trennungskommunikation mit einschließen: „Mitarbeiter sprechen im privaten Umfeld mit Verwandten, Bekannten, Freunden, in Vereinen über ihren Arbeitgeber und haben somit entscheidenden Einfluss darauf, ob in der öffentlichen Wahrnehmung ein positives oder negatives Image entsteht. Mitarbeiter sind Botschafter des Unternehmens. Dies gilt auch im Trennungsfall." Entscheidend für die Ausprägung der Arbeitgebermarke sei die Gesamtkommunikation des Unternehmens.
„Personalverantwortliche sollten intensiver mit Kommunikationsexperten zusammenarbeiten, wenn es um die Stärkung der Arbeitgebermarke geht." Diese Empfehlung richtete Margrit Kehmeier an die etwa 150 Zuhörer der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Messe „Zukunft Personal" am 11. September 2007 in Köln.
Weitere Gäste der Gesprächsrunde, zu der die Süddeutsche Zeitung eingeladen hatte, waren Dr. Jürgen Pfister (Bereichsleiter Personal und Soziales, METRO AG), Prof. Dr. Christian Scholz (Universität des Saarlandes), Dieter Kern (Principal People Practice, Capgemini Consulting) und Michael Beutner (Geschäftsführer Technik, ConSol).
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Personalmagazin
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